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24.10.2019

Bundesregierung packt die Wärmewende an

Die drei Spitzenverbände der Heizungsbranche, der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) haben die Grundsatzbeschlüsse der Bundesregierung begrüßt, die Wärmewende nach jahrelangem Hin und Her endlich zu starten. „Dass die von unserer Branche seit vielen Jahren geforderten steuerlichen Anreize für mehr Effizienzinvestitionen im Gebäude umgesetzt werden sollen, begrüßen wir sehr“ so Uwe Glock, Präsident des BDH. „Die hinzukommende Austauschprämie für alte Ölkessel oder andere fossil betriebene Heizungen betrachten wir als positive Ergänzung zu den steuerlichen Anreizen“ ergänzt Michael Hilpert, Präsident des ZVSHK.

Die drei Verbände machten deutlich, dass der Austausch eines veralteten Heizkessels bis zu 2,7 Tonnen CO2-Einsparung bringt. Kein anderer Energieverbrauchssektor in Deutschland weise so hohe CO2-Minderungspotenziale auf wie die Heizung. Allerdings sei die Bundesregierung nun gefordert, die Eckpunkte rasch zu konkretisieren, um Investoren, Industrie und Handwerk Sicherheit über die Rahmenbedingungen zu geben.

Informationen: www.zvshk.de